Häufige Fragen rund um deinen PC
Hier findest du Antworten auf die Themen, mit denen sich unsere Kund:innen am häufigsten an uns wenden – sortiert nach Situation. Wenn deine Frage nicht dabei ist: Schreib uns einfach an shop@software-kaufen24.de oder ruf an unter 0511-35739230.
Lieferung, Inbetriebnahme und Auspacken
Alles, was direkt nach dem Auspacken oder vor dem ersten Einschalten interessant ist.
Werden eure PCs vor dem Versand getestet?
Ja. Sowohl Server-PCs als auch unsere fertig konfigurierten Komplettsysteme durchlaufen vor dem Versand ein mehrstufiges Prüfverfahren. Anschließend installieren und testen wir das Betriebssystem. Nur Geräte, die alle Tests bestehen, verlassen unser Lager.
Trotzdem kann es passieren, dass sich beim Transport zum Beispiel ein RAM-Modul löst – das ist meist mit einem festen Drücken im Slot in zwei Minuten erledigt. Sollte ein Problem so nicht zu lösen sein: Wir sind für dich da.
Was hat es mit dem QR-Code auf meinem PC auf sich?
Wir haben für dich auf jedem ausgelieferten Rechner einen QR-Code platziert, der direkt zu unserem Linktree mit allen wichtigen Hilfslinks führt: Hinweise zur Erstinstallation, das Handbuch deines PCs und unser YouTube-Kanal mit Erklärvideos zu typischen technischen Problemen. Der QR-Code ist also in erster Linie eine Abkürzung – damit du nicht erst suchen musst, wenn du Hilfe brauchst.
Warum liegt meinem PC kein Windows-Datenträger und kein Aktivierungscode bei?
Wir liefern unsere Rechner mit fertig vorinstalliertem Betriebssystem aus, damit du nach dem ersten Start sofort die aktuellen Treiber und Updates erhältst. Es kann jedoch sein, dass beim ersten Hochfahren noch ein paar kleinere Windows-Updates nachgezogen werden.
Eine Installations-DVD bekommst du nicht mehr dazu – ein großer Teil unserer Geräte hat schlicht kein optisches Laufwerk mehr. Auch der klassische Aufkleber mit dem Aktivierungsschlüssel ist verschwunden: Microsoft hinterlegt den Lizenzschlüssel inzwischen direkt im BIOS bzw. UEFI deines Rechners.
Diese Umstellung kommt von Microsoft und ist seit Windows 8.1 bei jedem Windows-PC Standard – egal bei welchem Händler du kaufst.
Viele unserer Kund:innen verknüpfen ihre Windows-Installation zusätzlich mit einem Microsoft-Konto. Damit landet der Product Key automatisch in deinem persönlichen Bereich bei Microsoft und ist auch nach einer Neuinstallation jederzeit abrufbar.
Mein Rechner geht beim Drücken des Power-Knopfes nicht an – woran kann das liegen?
Bitte arbeite die folgende Checkliste der Reihe nach ab:
- Sitzt das Netzkabel sowohl am Netzteil als auch in der Steckdose fest und gerade?
- Hat die Steckdose überhaupt Strom? Stecke zum Test ein anderes Gerät kurz an dieselbe Dose.
- Auf der Rückseite vieler Netzteile gibt es einen kleinen Hauptschalter – stelle sicher, dass er auf I (also „Ein“) steht.
Mein PC zeigt überhaupt kein Bild mehr an – was kann ich tun?
Es gibt mehrere mögliche Ursachen. Geh sie am besten der Reihe nach durch:
- Verwendest du einen Adapter (z. B. DisplayPort auf HDMI)? Dann sitzt er möglicherweise schief oder lose. Ziehe ihn ab und stecke ihn gerade und fest wieder ein.
- Hast du den Monitor an die Grafikkarte oder versehentlich an einen Anschluss am Mainboard gesteckt? Sobald eine dedizierte Grafikkarte verbaut ist, sind die Mainboard-Anschlüsse in der Regel deaktiviert. Stecke das Kabel auf jeden Fall in die Grafikkarte.
- Es kann auch am Arbeitsspeicher liegen, der sich beim Transport gelockert hat. Trenne das Gerät vom Strom, öffne das Seitenteil und drücke die RAM-Module einmal kräftig in ihre Slots. Deine Garantie bleibt davon unberührt.
Achtung Verwechslungsgefahr: serielle Schnittstelle ist kein Monitoranschluss!
Manche Mainboards besitzen einen 9-poligen Anschluss, der äußerlich an einen alten Monitorport erinnert. Dabei handelt es sich aber um eine serielle Schnittstelle für Datenübertragung – ein Monitor wird daran nicht funktionieren. Achte darauf, dein Display ausschließlich an den blauen VGA-Port (oder besser noch an HDMI/DisplayPort) anzuschließen.
Es wird mir weniger RAM angezeigt als bestellt – wurde zu wenig verbaut?
Mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Wenn dein PC eine integrierte Grafiklösung („Onboard-Grafik“) nutzt, zweigt diese einen festen Teil des Hauptspeichers für sich ab. Dieser Anteil steht Windows nicht mehr als Arbeitsspeicher zur Verfügung – verbaut wurde aber die volle Menge.
Bild, Ton und Anschlüsse
Probleme rund um Monitor, Grafikkarte, Audio und Schnittstellen.
Welcher Anschluss ist der richtige zwischen Grafikkarte und Monitor?
Ein einfacher Grundsatz: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Genauso ist es bei der Verbindung zwischen Grafikkarte und Monitor – auf Kabel und Anschluss kommt es an.
HDMI und DisplayPort sind die beiden modernsten Verbindungstypen und liefern beide hervorragende Bildqualität. DisplayPort 2.0 unterstützt 4K-Auflösungen mit bis zu 144 Hz Bildwiederholrate; daneben überträgt er auch das Tonsignal mit. HDMI 2.1 erreicht 4K bei 120 Hz und kann zusätzlich Spezialformate wie 3D-Signale weitergeben.
Ein DVI-Kabel funktioniert ebenfalls, überträgt aber keinen Ton – dafür brauchst du ein zweites Kabel. Auflösung und Bildwiederholrate sind ebenfalls begrenzt; ein Dual-Link-DVI-Kabel schafft maximal 1920×1080 bei 144 Hz.
Der älteste Anschluss ist VGA. Mehr als 2048×1536 Pixel bei 60 Hz sind hier nicht drin, das Signal wird analog übertragen, und Audio gibt es ebenfalls nicht. Wir raten von einer Verwendung ab, sofern es nicht zwingend notwendig ist.
Mein Bild zeigt bunte Linien oder grün-rotes Rauschen – was nun?
Solche Grafikfehler deuten meistens auf eine nicht richtig sitzende Grafikkarte hin. Öffne bitte das Gehäuse (linke Seitenwand abnehmen oder die Glastür öffnen) und kontrolliere, ob die Karte sauber im PCIe-Slot des Mainboards eingerastet ist.
Falls dein Rechner mit einer Onboard-Grafik (im Mainboard oder Prozessor integriert) läuft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Grafikchip selbst defekt. Melde dich in diesem Fall direkt bei unserem Support.
Es kommt kein Ton heraus (Intel der 6. Generation) – was tun?
In den meisten Fällen sind die Ursachen mechanisch oder treiberseitig. Prüfe zuerst, ob die Front-Audio-Stecker im Inneren des Gehäuses richtig auf den entsprechenden Pins sitzen – beim Transport rutscht hier gelegentlich etwas heraus.
Wenn das nicht hilft, liegt das Problem oft am Audiotreiber. Auf unserem YouTube-Kanal findest du ein kurzes Video-Tutorial, das dich in unter einer Minute durch die nötigen Schritte führt: https://www.youtube.com/watch?v=ODSbBCZ8MXA.
Mein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk reagiert nicht – woran liegt das?
Wenn sich das Laufwerk weder öffnen lässt noch dreht, ist meistens ein Kabel beim Transport locker geworden. Prüfe dafür den Sitz des SATA-Kabels und des Stromkabels auf der Rückseite des Laufwerks. Im PC-Manual zeigen wir den Einbau einer SSD/Festplatte – die Anschlussbelegung ist beim DVD/Blu-ray-Laufwerk identisch und kann dir als Anleitung dienen.
Wie aktiviere oder deaktiviere ich den Stromsparmodus für USB-Ports?
Diese Hardware-Einstellung sitzt im UEFI/BIOS deines Mainboards unter dem Namen „ErP Ready“.
Ist „ErP Ready“ aktiviert, fährt dein Rechner im ausgeschalteten Zustand weitestgehend in den Tiefschlaf. Die USB-Ports führen dann keinen Strom mehr – RGB-Beleuchtung oder LEDs am Gehäuse bleiben dunkel.
Ist „ErP Ready“ deaktiviert, liegt auf den USB-Ports auch bei ausgeschaltetem PC noch Spannung an. Praktisch, wenn du z. B. ein Smartphone über Nacht laden möchtest, ohne den Rechner laufen zu lassen.
Wie erkenne ich auf einen Blick die schnellen USB-3.0/3.1-Anschlüsse?
An der Farbe: Die alten USB-1.0- und USB-2.0-Buchsen sind in der Regel schwarz, die schnelleren USB-3.0/3.1-Anschlüsse leuchten innen blau. Such einfach nach den blauen Buchsen.
Warum heißt USB 3.0 plötzlich USB 3.1 – welcher Standard ist welcher?
Aus dem ursprünglichen USB-3.0-Standard wurde mit einer Umbenennung „USB 3.1 Generation 1″. An den technischen Spezifikationen hat sich dabei nichts geändert: Die maximale Datenrate liegt weiterhin bei 5 Gbit/s. Die neue Bezeichnung verwirrt im Alltag mehr, als sie hilft – inhaltlich ist es derselbe Anschluss.
Probleme im laufenden Betrieb
Wenn unterwegs etwas nicht so läuft, wie es sollte.
Wie reagiere ich auf einen Bluescreen?
Bluescreens haben viele mögliche Ursachen. Notiere dir am besten den angezeigten Stop-Code oder mache ein Foto vom Bildschirm – beides hilft unseren Technikern enorm bei der Diagnose. Bevor du den Support kontaktierst, lohnt sich aber meistens eine eigene Erst-Prüfung anhand der folgenden Punkte:
- Temperatur: Wird dein Rechner auffällig heiß? Verstaubte Lüfter oder zu wenig Abstand zur Wand können dazu führen, dass das System aus Selbstschutz mit einem Bluescreen abschaltet. Druckluft hilft oft schon, die Lüftungsöffnungen freizublasen.
- Externe Datenträger: Entferne USB-Sticks, externe Platten und Disks aus den Laufwerken.
- Zusatz-Hardware: Stecke USB-Hubs, externe Webcams und ähnliches Zubehör ab. Fehlerhafte Treiber dieser Geräte sind eine häufige Bluescreen-Quelle.
- Gerätemanager: Drücke Windows-Taste + X, öffne den „Geräte-Manager“ und prüfe, ob dort gelbe Ausrufezeichen auftauchen – sie zeigen Hardware ohne passenden Treiber an. Treiber nachinstallieren oder Hardware entfernen.
Hilft das nichts, dann überlege, was du unmittelbar vor dem Absturz gemacht hast. Welches Programm lief? Welches Spiel? Welche Datei war geöffnet? Auch dieser Kontext ist Gold wert für die Fehlersuche.
Schreib uns mit so vielen Details wie möglich an: Foto vom Bluescreen, Stop-Code und eine kurze Beschreibung der letzten Aktion. Je mehr Informationen du lieferst, desto schneller können wir das Problem eingrenzen und beheben.
Ich bekomme keine WLAN- oder Internetverbindung – was kann ich tun?
Alle unsere Laptops und ein Großteil unserer PCs haben WLAN ab Werk an Bord – einmal ins Netz einloggen und es kann losgehen. Falls dein Modell keine WLAN-Lösung verbaut hat, lässt sich das mit einem günstigen USB-WLAN-Stick problemlos nachrüsten. Windows 10 und 11 erkennen die gängigen Adapter in der Regel automatisch.
Wenn die Verbindung nicht funktioniert, lohnt ein Blick in den Geräte-Manager: Windows-Taste + X drücken, „Geräte-Manager“ wählen und unter „Netzwerkadapter“ nachsehen. Findest du dort kein gelbes Ausrufezeichen, ist treiberseitig alles in Ordnung. Andernfalls Treiber neu installieren und das Problem ist meistens vom Tisch.
Möchtest du lieber per Kabel ins Netz gehen, steht dir an jedem unserer PCs und Laptops ein klassischer LAN-Port zur Verfügung.
Mein älterer PC ist im Lauf der Zeit deutlich langsamer geworden – was hilft?
Wird ein System mit den Jahren spürbar zäher oder hängt sich gelegentlich auf, liegt das in den meisten Fällen an angesammeltem Datenmüll, fragmentierten Einstellungen oder schlicht an irgendwo hängengebliebenen Programmresten. Die nachhaltigste Lösung ist eine Neuinstallation des Betriebssystems oder ein Zurücksetzen auf den Auslieferungszustand.
Wer eine sanftere Variante bevorzugt, kann zunächst ein Aufräum-Tool ausprobieren, das die Registry und temporäre Dateien bereinigt. Bewährt hat sich die Freeware-Version des CCleaner: https://de.wikipedia.org/wiki/CCleaner.
Wie erkenne ich, ob ich ein Treiberproblem habe?
Drücke Windows-Taste + X und wähle im Menü „Geräte-Manager“. Hardware mit Treiberproblemen ist dort durch ein gelbes Ausrufezeichen neben dem entsprechenden Eintrag gekennzeichnet.
Meine Festplatte zeigt weniger Speicher an, als ich bestellt habe – fehlt etwas?
Nein, alles ist da. Öffne mit Rechtsklick auf das Windows-Symbol unten links die „Datenträgerverwaltung“. Dort siehst du alle verbauten Datenträger und deren tatsächliche Größe.
Der scheinbare Unterschied entsteht durch unterschiedliche Berechnungsmethoden: Festplattenhersteller rechnen dezimal (1 TB = 1.000.000.000.000 Byte), Windows hingegen binär (1 TB ≈ 1.099.511.627.776 Byte). Aus 1 TB des Herstellers werden so im Windows-Explorer rund 931 GB. Die Platte ist genauso groß wie versprochen – nur der Maßstab ist ein anderer.
Aufrüsten, Spielen, Windows aktivieren
Erweiterungen und alles rund um Performance und Lizenzen.
Verliere ich die Garantie, wenn ich den PC selbst aufrüste?
Klassische Erweiterungen wie eine zusätzliche SSD oder ein weiterer RAM-Riegel sind unproblematisch und kosten dich nicht deine Garantie. Auch ein fachmännisch durchgeführter Tausch des CPU-Kühlers ist für unsere Techniker kein Drama, solange dabei nichts beschädigt wird.
Anders sieht es aus, wenn wir bei einer Reparatur erkennen, dass beispielsweise ein abgerutschter Schraubendreher die CPU mechanisch beschädigt hat. Solche selbst verschuldeten Defekte sind von der Garantie ausgenommen.
Wie initialisiere ich eine zusätzlich eingebaute Festplatte?
Eine neu eingebaute zweite Festplatte muss in Windows einmalig initialisiert werden, bevor du sie nutzen kannst. Drücke dazu Windows-Taste + X, wähle „Datenträgerverwaltung“ und initialisiere den neuen Datenträger.
Du kannst zwischen zwei Partitionsstilen wählen: dem älteren MBR und dem moderneren GPT. Wir empfehlen GPT. Nach der Initialisierung legst du per Rechtsklick auf den freien Speicher ein neues Volume an und setzt dabei folgende Werte:
- Größe der Partition
- Laufwerksbuchstabe und -name
- Dateisystem – Empfehlung: NTFS
- Clustergröße – Empfehlung: Standard
Anschließend wird die Partition formatiert und ist sofort einsatzbereit.
Spiele ruckeln oder starten gar nicht – wie bekomme ich mehr Leistung?
Halte deine Grafikkartentreiber regelmäßig aktuell. Hersteller wie NVIDIA und AMD veröffentlichen oft mehrmals im Monat Updates, die Bugs beheben und konkrete Optimierungen für neue Spiele enthalten. Lade dir die jeweils aktuelle Version direkt auf nvidia.com oder amd.com herunter.
Muss ich Windows nur einmal aktivieren – und wie geht das am bequemsten?
Nicht zwingend. Bei größeren Hardware-Änderungen – etwa einem neuen Mainboard, einem komplett ausgetauschten Arbeitsspeicher oder einer neuen System-SSD – betrachtet Windows das Gerät als „neuen PC“ und verlangt eine erneute Aktivierung.
Der einfachste und sicherste Weg führt über dein Microsoft-Konto: Verknüpfe deine Windows-Lizenz online mit deinem Microsoft-Account und du kannst sie jederzeit auch nach einem Hardware-Wechsel reaktivieren. Die früher üblichen Aufkleber-Schlüssel gibt es seit Jahren nicht mehr – das ist eine Microsoft-Vorgabe, nicht unsere. Wer den digitalen Schlüssel im Microsoft-Konto hinterlegt, hat ihn dort dauerhaft sicher abgelegt und kann ihn nicht verlieren.